How To: Gewitter fotografieren

How To: Gewitter fotografieren
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Guten Tag liebes Internet,

wie ihr schon aus dem Titel entnehmen konntet geht es heute darum wie man ein Gewitter, genauer gesagt die Blitze fotografieren kann.

Zu erst mache ich eine Liste aller Dinge die ihr zum fotografieren haben müsst und welche optional sind:

  • Eine Kamera mit manuellem Modus
  • Stativ
  • ein Gewitter (:D)
  • Dunkelheit oder ND Filter
  • Weitwinkelobjektiv (empfohlen, geht aber auch mit jedem anderen Objektiv)
  • Timer(Fernbedienung) (optional)
  • Geduld (optional)

Wie ihr seht, sind das gar nicht so viele Dinge, die ihr benötigt um ein schönes Gewitter Foto aufzunehmen. Die optionalen Dinge sind sehr zu empfehlen, da es damit um einiges einfacher ist die Bilder aufzunehmen bzw. die Ergebnisse werden schöner. Als Objektiv könnt ihr eigentlich immer, falls ihr kein anders habt, das Kit-Objektiv auf 18 mm nehmen. Da Landschaftsaufnahmen, also auch Blitze, auf einem Weitwinkel einfach besser aussehen, ist es sehr zu empfehlen eine niedrige Brennweite zu verwenden.

So, kommen wir jetzt zum Ablauf 🙂 :

  1. Ihr wartet auf ein Gewitter 😀
  2. Falls dann der Zeitpunkt endlich gekommen ist und ein Gewitter vor eurer Haustür auftaucht, müsst ihr schnell euer Kamerazeugs zusammen suchen und dann ab nach draußen.
  3. Nun stellt ihr euer Stativ passend auf und montiert eure Kamera mit eventuellem Timer auf dem Stativ. Ihr richtet eure Kamera auf einen Ausschnitt am Himmel, in welchem vermehrt Blitze aufblitzen.
  4. Jetzt stellt ihr eure Kamera falls ihr keinen Timer habt ca. so ein:
    1. Belichtungszeit: ca. 9 Sekunden, das kann immer variieren, da es ja nicht immer gleich dunkel/hell ist. Es ist aber enorm wichtig, das ihr eine lange Belichtungszeit einstellt, da man es bei kurzen Belichtungszeiten im Regelfall eh nicht schafft einen Blitz einzufangen und es so einfacher ist und man keinen Unterschied sehen kann, außer Wolken bewegen sich schnell
    2. Blende: Variiert auch, je nach dem wie ihr eure Belichtungszeit eingestellt habt. Im Regelfall steht die Belichtungszeit auf ca. 9 Sekunden. Dann einfach die Blende anpassen, so dass es ein passen bis leicht unterbelichtetes Bild ergibt
    3. ISO: 100 Würde ich empfehlen, da man ja sowieso länger Belichtet und der Blitz sehr hell ist
    4. Fokus: auf jeden Fall auf Manuell und dann auf Unendlich
  5. Falls ihr einen Timer habt:
    1. Alles genau wie oben, nur die Belichtungszeit auf BULB. Diese wird nämlich von dem Timer geregelt.
    2. Am Timer Belichtungszeit auch auf ca. 9 Sekunden und am besten dazwischen immer einen Delay (eine Pause) von so 2 Sekunden, damit die Kamera etwas Zeit verarbeiten der Bilder hat.
  6. Jetzt nur noch entweder an der Kamera auf den Auslöser drücken und das dann alle 9 Sekunden wiederholen oder am Timer einmal auf Timer start drücken und zurück lehnen und das Gewitter genießen und nachher die Fotos
  7. Jetzt nur noch gelegentlich nach justieren und das Gewitter mit der Kamera „verfolgen“.

Das war es auch schon. So einfach ist es Blitze zu fotografieren. 🙂 Es macht wirklich Spaß und die Ergebnisse sind wirklich toll. Das einzige was ein Nachteil ist, ist das es viel Speicher kostet, da echt viele Bilder gemacht werden. Speicher kostet aber ja Gott sei Dank heute nicht mehr so viel. 😀

Hier sind ein paar meiner Ergebnisse. (Ich weiß, sind nicht perfekt aber ich wollte so spät nicht noch raus da ich ja schon am schlafen war:DD ):

gewitter

IMG_2477 (2)

IMG_2496 (2)

 

 

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Vielen Dank

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4 Kommentare zu “How To: Gewitter fotografieren

  1. Ein tolles, und sehr ausführliches Tutorial, allerdings werde ich nicht dazu kommen, es auszuprobieren, weil ich mich spätestens beim zweiten Blitz unter der Decke verkrieche, da kann das Gewitter noch so faszinierend aussehen :/ 😀

    Liebe Grüße, Nele
    nele-m.blogspot.de

    1. Danke für deinen Kommentar 🙂

      Haha, wieso haben alle Angst vor Gewittern? 😀 Sie sind soo faszinierend 🙂
      Ich empfehle wirklich jedem sich da seiner Angst zu stellen und es mal zu probieren. :))

      Liebe Grüße

  2. Das How to habe ich drauf. Allerdings halten mich meist die Uhrzeit und eben das Gewitter auf. Wir wohnen weder erhöht, noch mag ich Gewitter leiden. Besonders Nachts finde ich es unheimlich.

    Für mich ist also mehr das Gewitter und der Respekt davor das Problem, statt die Kameraeistellungen etc. Aber dennoch gut erklärt 🙂

    Lieben Gruß

    1. Danke für das Lob. 🙂 Respekt vor Gewitter ist gut 😀 Es kann ja schon viel anrichten 😮

      Trotzdem ist es das echt Wert, diese „Angst“ zu überwinden, und sich ein schönes Plätzchen zu suchen um Gewitter Fotos zu machen.
      Man kann wirklich super schöne Ergebnisse erziehlen:)

      Liebe Grüße
      Felix

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